Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
ist eine seit mehr als zwei Jahrtausenden praktizierte und bewährte Heilmethode.
Sie umfasst verschiedene Behandlungsmethoden.
Davon biete ich an:
- Akupunktur
- Ohrakupunktur
- Moxibustion
- Schröpftechniken
- Ernährungsberatung nach den 5 Elementen
Die Diagnose wird erstellt anhand:
- eines ausführlichen Anamnesegesprächs
- der chinesischen Pulsdiagnose
- der Beurteilung des Zungenbildes
- evtl. einer körperlichen Untersuchung
Dadurch wird es möglich, ein differenziertes Bild eines Menschen zu gewinnen, das sich nicht an der schulmedizinischen Diagnose orientiert. So lässt sich im Prinzip für jedes Beschwerdebild ein Behandlungskonzept nach den Kriterien der TCM entwickeln.
Die Dauer und die Erfolgsaussichten einer Behandlung hängen von verschiedenen Faktoren ab wie z.B. vom jeweiligen Krankheitsbild, der Dauer der Erkrankung, des Alters und der Konstitution der Patientinnen und Patienten.
Akupunktur
In einer Akupunkturbehandlung werden je nach Diagnose etwa 4-10 Punkte zur Akupunktur ausgesucht und durch Einstechen dünner Nadeln stimuliert und harmonisiert. So können die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und die Gesundheit wiederhergestellt werden. Die Nadeln verbleiben ca. 30 Minuten im Körper.
Indikationen
Mit Akupunktur behandeln lassen sich die unterschiedlichsten Beschwerdebilder behandeln.
Krankheiten, bei denen die WHO (Weltgesundheitsorganisation) die Akupunktur empfiehlt:
Atemwegserkrankungen, z.B.:
- akute Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
- Erkältungen
- akute Mandelentzündung
- akute Bronchitis
- Bronchialasthma
Augenerkrankungen, z.B.:
- akute Bindehautentzündung
- Netzhautentzündung
Munderkrankungen, z.B.:
- Zahnschmerzen
- Schmerzen nach Zahnextraktion
- Zahnfleischentzündung
- akute und chronische Rachenschleimhautentzündung
Magen-, Darmerkrankungen, z.B.:
- akute und chronische Magenschleimhautentzündung
- Übersäuerung des Magens
- Durchfall
- Schluckauf
- Magensenkung
Neurologische und Skelettmuskelerkrankungen, z.B.:
- Kopfschmerzen
- Migräne
- Trigeminusneuralgie
- Lähmungen nach Schlaganfall
- Menière-Krankheit (Schwindelanfälle mit Ohrgeräuschen und Schwerhörigkeit)
- Nacken- und Schulterschmerzen und -steifigkeit (Hals- und Armsyndrome, „frozen shoulder“)
- Tennisellbogen
- Ischiassyndrom
- Rückenschmerzen
Es können aber darüber hinaus viele Funktions- und Befindlichkeitsstörungen, die sich schulmedizinisch nicht diagnostisch differenzieren lassen, mit Hilfe der chinesischen Syndromlehre erklärt, eingeordnet und behandelt werden.
Schmerzakupunktur
Viele Erkrankungen sind mit immer wiederkehrenden oder dauerhaften Schmerzen verbunden. Schmerzen werden nach der Theorie der Chinesischen Medizin von Stagnationen im Energie-Fluss verursacht.
Die Akupunktur ist eine auch in der westlichen Medizin anerkannte Methode zu deren Behandlung. Das Einstechen der Akupunkturnadeln soll möglichst schon in der ersten Behandlung eine Verminderung der Schmerzen bewirken. Wie viele Behandlungen im Ganzen nötig sind, hängt von der Stärke und Dauer der Beschwerden ab und von der jeweiligen Konstitution.
Ohrakupunktur
Die Ohrakupunktur ist eine eigenständige Form der Akupunktur. Zugrunde liegen reflektorische Zusammenhänge zwischen Ohr-Arealen und Körperzonen.
Bekannt geworden ist sie vielen Menschen hier vor allem durch die unterstützende Therapie bei Suchterkrankungen und bei Übergewicht durch Essstörungen.
Raucherentwöhnung
Häufige Symptome bei der Raucherentwöhnung sind u.a. Nervosität, Schlafstörungen, Depressionen oder Aggressionen.
Mit Hilfe der Ohrakupunktur kann der Nikotinentzug durch Verminderung des Verlangens und durch Linderung der Symptome unterstützt werden. Dabei werden 3-5 Nadeln ins Ohr gesetzt, die dann ca. 30 Minuten verbleiben.
Die Behandlung sollte 2x pro Woche ca. 2-3 Wochen lang durchgeführt werden. Dieses Vorgehen kann für viele Menschen auch eine psychische Unterstützung darstellen.
Die Entgiftung des Körpers kann auch mit Kräutertees unterstützt werden.
Es ist ratsam, vor der ersten Akupunkturbehandlung bereits 24 Stunden nicht geraucht zu haben.
Eine ähnliche Form der „Suchtakupunktur“ kann auch beim Entzug von Alkohol und anderen Drogen sowie bei Ess-Sucht angewandt werden.
Moxibustion
Moxibustion ist die Bezeichnung für das Erwärmen von Akupunkturpunkten oder Körperstellen durch glimmendes getrocknetes Beifußkraut (Moxa).
Moxakraut kann auf verschiedene Art und Weise verwendet werden, je nachdem ob größere oder kleinere Körperstellen erwärmt werden sollen:
- in Form einer Zigarre können Akupunkturpunkte oder schmerzende Körperstellen damit erwärmt werden
- in loser Form kann es in einen Moxakasten gelegt werden, um damit Rücken oder Bauch großflächig zu wärmen
- es kann während der Akupunktur auf Nadeln aufgesteckt werden, um die Wärme tiefer in den Körper zu leiten
- man kann es zu Kegeln formen und auf Unterlagen z.B. Ingwerscheiben setzen, um Akupunkturpunkte zu wärmen.
Schröpfbehandlung
Die Schröpfmethode ist auch in der westlichen Naturheilkunde bekannt.
Dabei werden Schröpfgläser unterschiedlicher Größe auf Akupunkturpunkte oder schmerzende Stellen aufgesetzt. Die Verweildauer und Stärke des Schröpfens entscheidet darüber, ob die Methode stärkend oder ableitend wirkt.
Auf dem Rücken kann mit Hilfe von Massageöl auch eine Schröpfmassage durchführt werden, die z.B. eine Lösung von Verspannungen bewirken kann.
Ernährungstherapie
In der chinesischen Medizin spielt die Ernährung eine wichtige Rolle.
Alle Nahrungsmittel werden den fünf Wandlungsphasen Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall zugeordnet. Außerdem werden sie nach ihren Fähigkeiten, die Körpertemperatur zu beeinflussen als kalt, kühl, neutral, warm und heiß eingeteilt.
Je nach Beschwerden kann es sinnvoll sein, bestimmte Lebensmittel und Getränke mehr zu verwenden, andere dagegen zu meiden.
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